Kategorie: Haruki Murakami

Alles hat seine Grenzen. Auch das Denken. Man sollte diese Grenzen respektieren, aber auch nicht fürchten, sie zu durchbrechen. Das ist das Wichtigste, um frei zu werden. Respekt und Abneigung gegenüber Grenzen.

Haruki Murakami, Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki, Seite 63, 2015

Ich glaube nicht, dass es so einfach ist, eigenständig zu denken.

Haruki Murakami, Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki, Seite 62, 2015

Ich glaube, dass die Moral sozusagen das Gleichgewicht der gleichzeitigen Existenz bedeutet.

Haruki Murakami, Der Elefant verschwindet, Scheunenabbrennen, Seite 128, 1993

Identität ist aufgrund angehäufter Erfahrungswerte entstandene Individualität der Denkstruktur.

Haruki Murakami, Hard-Boiled Wonderland und das Ende der Welt, Seite 315, 1985

Wenn wir nicht handeln, so lange noch gehandelt werden kann, ist alles vorbei.

Haruki Murakami, Hard-Boiled Wonderland und das Ende der Welt, Seite 148, 1985

Schon der Duft eines Buches und die Berührung seiner Seiten konnten mich glücklich machen.

Haruki Murakami, Naokos Lächeln, Seite 47, 2003

Einige Wolken zogen in großer Höhe dahin. Sie wirkten wie abstrakte Gedanken, zu fern und zu weit oben, um etwas mit dem Leben der Menschen zu tun zu haben.

Haruki Murakami, 1Q84, Buch 3, Seite 215, April 2013

Glaube und Intoleranz stehen immer in einer komplizierten Wechselbeziehung, die wir kaum unter Kontrolle haben.

Haruki Murakami, 1Q84, Buch 3, Seite 190, April 2013

Diese Welt gibt es nicht mehr.

Haruki Murakami, 1Q84, Buch 2, seite 820, 2012

Aber nicht immer zeitigen gute Absichten auch gute Ergebnisse. Und Vergewaltigung ist nicht immer etwas Körperliches. Gewalt nimmt nicht immer sichtbare Formen an, und nicht bei allen Verletzungen fließt Blut.

Haruki Murakami, 1Q84, Buch 1, seite 425, 2012