Schlagwort: Welt

To love and to be loved is to leave traces of permanence across an otherwise careless world.

David Levithan, Someday, S. 191

Denn nach seiner Meinung kam alles Unglück in der Welt von den vielen Lügen, den absichtlichen, aber auch den unabsichtlichen, die nur aus Eile oder Ungenauigkeit entstehen.

Michael Ende, Momo, Seite 36, 1973

Es geht um die Entlarvung der Welt als ein Theater, in dem wir alle eine Rolle spielen müssen; aber es geht auch um den Anspruch des Menschen, das Stück, das gespielt wird, zu durchschauen und die ihm gemäße Rolle darin zu finden.

Robert Zimmer, Athur Schopenhauer, Seite 228, 2012

Die Welt als Ding an sich ist ein großer Wille, der nicht weiß, was er will, denn er weiß nicht, sondern will bloß, eben weil er ein Wille ist und nichts Anderes.

Arthur Schopenhauer, Der handschriftliche Nachlass in fünf Bänden, Bd. 1, Die frühen Manuskripte 1804-1818

Die Welt braucht mehr Dinge, die nicht in diese Welt passen, damit die Bequemen, für die alles passend gemacht ist […], es mal ein bisschen unbequem haben.

@nichtschubsen, Lyrische Interventionen (via kleinerdrei.org), 15.10.2014

Kinder sind Wachs in den Händen der Welt. Offene Bücher mit leeren Seiten, die von uns Erwachsenen beschrieben werden.

Andreas Steinhöfel, Die Mitte der Welt, Seite 55, 2000

Denn da beginnt die Propaganda: dass man die Welt mit Worten baut, dass sich die Worte vor die Welt schieben, dass Sprache die Realität ersetzt.

Georg Diez, Westen ist nur ein Wort (via S.P.O.N.), 29.08.2014

Money is an idea, and you can’t make the entire world respect your idea.

Randall Munroe, All the Money (via whatif.xkcd.com), 2.9.2014

…eben jene Überzeugung, daß man die Dinge begreifen und in Ordnung bringen müsse, daß die Welt unzureichend sei, und daß es die Aufgabe aller sei, sie zu ändern.

Cesare Pavese, Junger Mond, Seite 48, 1954

Within a world of pacified spectators even a little autonomous expression will stand out.

Ken Knabb, The Joy of Revolution, Seite 30, 1997